Zutaten:
250 g fein geschnittenes Weißbrot
150 ml Milch
100 g vollreifen Graukäse- (Kneta)
1 EL fein geschnittenen Schnittlauch
2 St. Eier
50 g fein passierte gekochte Kartoffeln
60 g Mehl
Salz
Öl zum Backen
50 g Knetakas für die Suppe zum Kochen
200 g dünn geschnittene, marinierte weiße Rüben
Buntes Gemüse in Perlen ausgestochen
1 Pastinakenwurzel
1 Broccolirosette  Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Teig kneten und 10 Minuten durchziehen lassen. Aus dem Teig 1 cm dicke Pressknödel formen. in einer Pfanne goldbraun in Öl backen. Die gebackenen Knödel in der Suppe mit dem Knetakas und etwas Salz ca. 10 Minuten kochen. Mit etwas Schnittlauch auf feinge3schnittenen weißen Rüben dekorativ mit dem bunten Gemüse servieren. Dazu passt auch gut eine leichte, luftige Schnittlauchsauce. Garnitur:
Die Pastinake wird geschält und der Länge nach in feine, dünne Blätter geschnitten und darauf in ca. 140 Grad heißem Fett frittiert. Mein Tipp:
Dieses Gericht können Sie beliebig als vegetarisches Hauptgericht, wie auch als warme regionale Vorspeise servieren.
Verwenden Sie wirklich einen schön gereiften Graukäse, denn sein Eigengeschmack ist durch nichts zu ersetzen.
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Gedanken zum Käse: „Nicht von ungefähr habe ich diesen tollen Magerkäse für mein Gericht ausgesucht.
Er verbindet mich mit meiner Kindheit in den Ahrntaler Bergen, wo ich selber fünf Sommer lang diese Tradition der Graukäse Erzeugung jeden Tag erlebt habe.
Er ruft diese Kindheitserinnerungen wieder in mir wach, denn wenn wir als Hüterbuben Graukäse mit Blutnudeln oder Pressknödel bekommen haben, dann nur wenn der Käse ein gewisses Reifestadium erreicht hatte.
Sein unverwechselbares Aroma hat diese Käsekultur des Ahrntales weit über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht.
Wenn ich heut höre, dass er von Slow Food zu einem seiner ausgezeichneten Käseraritäten gehört, bin ich stolz, dass es Leute gibt, die so ein Produkt für schützenswert finden und damit den Weiterbestand dieser Tradition gewährleisten.“ Karl Volgger |